Fortbildungs-Seminar 19

Rot-weiße Ästhetik at it´s best leicht gemacht
Neue Dimensionen durch mikrochirurgische Techniken

Referenten:
Dr. med. dent. Wolfgang Westermann

Termine:
Freitag 06.11.2009 15.30 bis 19.00 Uhr
Samstag 07.11.2009 09.00 bis 17.00 Uhr

Inhalt:
Während früher parodontal-chirurgische Maßnahmen lediglich dazu dienten, die Progression der Erkrankung aufzuhalten, sind wir heute in der Lage, sogar Gewebe zu gewinnen und dadurch sowohl funktionelle als auch ästhetische Verbesserungen im Rahmen der PAR-Therapie zu erreichen. Dadurch kommt es zu bisher ungeahnten Möglichkeiten in der Parodontologie, der ästhetischen Zahnheilkunde, bei der Kronen- und Brückenprothetik und bei der Implantologie.
Die Ästhetik bei jeder zahnärztlichen Maßnahme im Frontzahnbereich hängt maßgeblich vom Zustand der umgebenden Weichgewebe ab. Nur wenn die ursprüngliche Beziehung zwischen Zahn und Gingiva erhalten werden oder wieder hergestellt werden kann, kommt es zu optimalen restaurativen Ergebnissen. Immer mehr Patienten erwarten zu recht, dass ihr Zahnarzt ein Optimum an Ästhetik und Funktion im Rahmen der restaurativen Zahnheilkunde anstrebt und erreicht. Auch PAR-Patienten wollen nicht mehr durch „schwarze Dreiecke“ zwischen den Frontzähnen oder lange Zähne als Folge parodontaler Destruktionen stigmatisiert sein. Zumal durch immer mehr Aufklärung in den unterschiedlichen Medien, bis hin zu Life-Operationen im Fernsehen (Implantologie, Parodontologie, Ästhetische Zahnheilkunde) die Anforderungen an uns Zahnärzte von Seiten der Patienten immer höher geschraubt werden. In Zeiten des degressiven Punktwertes, der Budgets und eingeschränkter Mittel in der GKV sind die o.g. Entwicklungen nicht positiv genug zu bewerten. Sie geben uns die Möglichkeit, Wünsche der Patienten jenseits von Regressen und Budgets zu erfüllen. Gleichzeitig erweitert sich dabei nicht nur das Behandlungsspektrum, sondern es gibt dem interessierten Kollegen die Möglichkeit, sich gegenüber den Praxen mit herkömmlichen Behandlungsschemata abzusetzen. Einer der herausragenden Referenten zu diesen Themen, Dr. Wolfgang Westermann, Emsdetten, gibt im Rahmen eines 2-Tage-Kursus seine langjährigen Erfahrungen an die Kursteilnehmer weiter. Westermann (Fachzahnarzt für Parodontologie und Spezialist der European Federation of Periodontologie) hat sich durch zahlreiche Kurse im In- und Ausland einen Namen gemacht. Der Kurs besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Gezeigt werden alle Arten der plastisch-regenerativen Parodontalchirurgie: von der Rezessionsdeckung, über Transplantate bis hin zum Aufbau verlorener Papillen. An Tierpräparaten werden im Rahmen praktischer Übungen Nahttechniken, Schnittführungen, die Entnahme von Bindegewebe und Rezessionsdeckungen durchgeführt. Mikro-chirurgisches Instrumentarium wird zur Verfügung gestellt.

Programm:
Grundprinzipien der roten Ästhetik
- Gingivaler Verlauf
- Harmonische Lachlinie
- Phänotyp der Gingiva
Rezessionen
- Ätiologie und Klassifikation
- Operative Verfahren zur Deckung
Der Alveolarkammkollaps
- Chirurgische Restauration u. Umgestaltung
- Prothetische Restauration u. Umgestaltung
Die Papille – Das schwarze Dreieck
- Gingivale Morphologie
- Konservierende Restauration und
Umgestaltung
- Chirurgische Techniken zum Papillenaufbau
Spezielle Indikationsentwicklungen für die Mikrochirurgie
- Plastische Parodontaltherapie
- Augmentationsverfahren
- Hard- und Soft-tissue-management
Spezielle Schnitttechniken
- Takei
- Cortellini / Modifikationen
- Murphy
Wann welche Sehhilfen / Vergrößerungen?
- Der sinnvolle Einsatz des OP-Mikroskops
Nahtmaterialien
Instrumentarium
Video-Demonstration einiger OP-Verfahren und Nahttechniken
Diskussion

Teilnehmerzahl:
15

Teilnahmegebühr:
€ 795,- zzgl. 19% MwSt.

Infos zum Download

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